Deutschland 2040 - These 1

Wir werden wieder Zeit für uns haben.

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Jede Art der Produktivitätssteigerung – ob durch Digitalisierung oder nicht - führt dazu, dass die Arbeit wird weniger wird. Aufgrund des Ausmaßes und der Schnelligkeit, in der dies augenblicklich geschieht, ist es illusorisch zu glauben, dass dieser Verlust an Arbeit durch Wachstum zu kompensieren sei.

Das heißt, dass der Produktivitätsgewinn an die Mitarbeiter auch in der Währung „Zeit“ auszuzahlen ist. Die Menschen würden dann weniger Erwerbsarbeit zu leisten haben, könnten verstärkt Beiträge zum Gemeinwohl leisten und hätten wieder mehr Zeit für ihre Familien und sich selber.

Damit dies gelingt, ist die Denkblockade zu lösen, die besagt, dass die sogenannte „volle Stelle“ die Norm sei und alles hiervon Abweichende „atypisch“. Arbeit wird weniger, aber nicht die Anzahl der Arbeitsplätze. Die verbleibende Arbeit muss unter allen Menschen gerecht verteilt werden.
Die Welt zu unterteilen in Digitalisierungsgewinner, die zum materiellen Wohlstand beitragen und in - achselzuckend hingenommene - Verlierer, die von ersteren zu alimentieren sind, etwa durch das Bedingungslose Grundeinkommen, ist keine Lösung, da sie die Spaltung der Gesellschaft fördern würde.